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FTI Consulting KI-Reputationsmonitor 2025: Was sagt ChatGPT über die DAX40 Unternehmen?

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Eine Untersuchung, wie große KI-Sprachmodelle die Reputation der DAX40-Unternehmen und ihrer CEOs prägen.

KI-Reputationsmonitor 2025: Warum diese Untersuchung?

Wer heute wissen will, wofür ein Unternehmen steht, fragt nicht mehr zwingend Google, sondern immer häufiger ChatGPT und andere große KI-Sprachmodelle (LLMs) wie ChatGPT. Ein echter Paradigmenwechsel, nachdem Suchmaschinen jahrzehntelang unangefochten die erste Anlaufstelle für Recherchen waren.

Der Unterschied ist fundamental

Große KI-Sprachmodelle wie ChatGPT sind dabei, sich für alle Zielgruppen als neue Informationsinstanz zu etablieren, und sie liefern keine Trefferlisten, sondern fertige Narrative.

Was dabei über Unternehmen und ihre CEOs sichtbar wird, beeinflusst Wahrnehmung, Bewertung und Entscheidungsfindung bei Investoren, Bewerbern, Journalisten und anderen Stakeholdern.

Von Information zu Interpretation

KI-Modelle können Komplexität reduzieren, gewichten und bewerten. Sie filtern Informationen algorithmisch, priorisieren Inhalte und erzeugen damit eine neue Form von Öffentlichkeit. Was erscheint, ist nicht unbedingt Spiegelbild der Faktenlage. Es ist möglicherweise Interpretation.

FTI Consulting hat systematisch analysiert, wie die DAX40-Unternehmen und ihre CEOs durch ChatGPT repräsentiert werden (mehr zu der hier angewandten Methodologie und Stichprobe lesen Sie auf Seite 14).

Der Report zeigt: Die Darstellungen unterscheiden sich deutlich in Qualität, Tonalität und Themen. Die Analyse offenbart potenzielle Reputationsrisiken und unerwartete Chancen. Und sie benennt, was Unternehmen jetzt tun müssen, um diese neue Dynamik zu steuern, bevor sie gesteuert werden.

globaler Investoren nutzen laut einer FTI-Online-Umfrage* KI, um die Reputation von Unternehmen zu analysieren.
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*Online-Umfrage unter 551 institutionellen Investoren mit Sitz in den USA, Europa und dem Nahen Osten, durchgeführt zwischen dem 21. November und dem 12. Dezember 2024.

Key insights

DAX40 haben ein Reputations-Risiko in KI

83 Prozent der DAX40 Unternehmen haben mindestens ein Reputationsrisiko, das in KI-gestützten Suchergebnissen erscheint. Gute Nachricht: 17 Prozent der Unternehmen erscheinen risikofrei. Von ihnen kann man lernen, wie es klappt.

Wahrnehmung von CEOs treibt Reputations-Risiko in KI

Die Darstellung der DAX40-CEOs in ChatGPT wirkt sich unmittelbar auf die KI-Reputation der  Unternehmen selbst  aus – in mehr als der Hälfte der Fälle negativ. Wer an der Spitze steht, kann das Unternehmensimage auch gezielt positiv prägen.

ChatGPT kennt kein Verfallsdatum

Veraltete oder längst widerlegte Negativberichte tauchen weiterhin in generativen KI-Antworten auf. Viele der zitierten Vorfälle liegen über zwölf Monate zurück, beeinflussen jedoch nach wie vor die Wahrnehmung.

Jetzt zählt: Earned, Owned, Machine-Fed

Qualitätsmedien und  Corporate-Websites dominieren die Datenbasis für die Antworten von ChatGPT zu den DAX40-Unternehmen. Bei den CEOs spielt zudem LinkedIn eine zentrale Rolle. Alle zitierten Quellen hatten eines gemein: gute Maschinenlesbarkeit.

KI-Reputation ist aktiv beeinflussbar

Unternehmen können die eigene Darstellung in ChatGPT aktiv steuern. Vier Handlungsfelder: gezielte(re) Media Relations, Inhalte mit Leadership- und Purpose-Bezug, Fehlertransparenz  und der Aufbau neuer Routinen wie Prompt-Reputation-Checks.

der DAX40-Unternehmen haben mindestens ein Reputationsrisiko, das in KI-gestützten Suchergebnissen erscheint. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass immerhin 17 Prozent völlig risikofrei dargestellt werden.
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